Danis Blog

Der Saisonhöhepunkt: Die WM 70.3 in Chattanooga/Tennessee

03.09.2017 und die Reise beginnt. Mit Taschen und Radkoffer im Gepäck ging es für Erik und mich am frühen Morgen Richtung Flughafen München. Erik begleitete mich zu meinem Saisonhöhepunkt: Die WM über die Mitteldistanz in Chattanooga/Tennessee!

 

Schon am Flughafen stieg die Aufregung, da es für mich ja auch erst der zweite Flug meines Lebens und die erste Reise in die USA sein sollte. Nach allen Formalitäten, wie Gepäckabgabe und Passkontrolle ging es dann endlich los. Wir flogen nach Atlanta und von dort  aus nach Chattanooga. Und schon gab es die ersten Probleme: Auf die letzte Sekunde erreichten wir unseren Anschlussflug in Atlanta, der allerdings meinen Radkoffer nicht mitbrachte. Nach einer kurzen Schrecksekunde erfuhr ich aber, dass er im nächsten Flieger, 30min später, nachkommen würde. Also: Alles nochmal gut gegangen :)

 

Am Ziel angekommen: Flughafen Chattanooga
Am Ziel angekommen: Flughafen Chattanooga

Nach der Ankunft und dem Check-In gewöhnten wir uns dann erst einmal an Amerika. "Ein Land des Überflusses" kann ich nur sagen. Riesige Autos, völlig überdimensionierte Supermärkte, alles im Mega-Pack und keine normalen Größen, Müllproduktion im Überfluss, … Ich könnte lange weiter machen, aber es geht ja hier um mein Abenteuer WM 70.3!!!

 

Die Tage vor dem großen Wettkampf begleitete mich Erik bei all meinen Einheiten. Wir gingen Laufen, Schwimmen, ja und auch Rad fahren. Über knappe 90km wurde ich noch nie von einem Auto begleitet. Doch nur so war es mir möglich die Radstrecke zu besichtigen. Ich konnte feststellen: Es wird ein harter Kampf. Viele Höhenmeter, oft schlechter Untergrund und trotzdem eine super schöne Strecke, die ich nach den ersten Eindrücken Amerikas so nicht erwartet hätte.

Begleitet von Erik im Auto testete ich die Radstrecke
Begleitet von Erik im Auto testete ich die Radstrecke

Das Laufen gestaltete sich anfangs als problematisch. Die erste Strecke, die wir testeten, ging durch einige Valleys mit Häusern ohne Zaun und mit Hunden. Da war der Herzinfarkt nicht mehr weit weg, als ein Hund aus einem der Gärten geschossen kam. Die zweite Strecke ging dann bis zu einer Straßensperre. „Man darf hier nur durch, wenn man Anwohner ist“ …sowas habe ich zuvor auch noch nirgends erlebt ;) Doch wir fanden schlussendlich eine Strecke, die wir nutzen konnten bzw. durften und konnten die letzte Vorbereitung auf den großen Tag perfekt gestalten.

 

Auch das Schwimmen war an den Tagen vor dem Rennen eine sehr lustige Angelegenheit. Da die Strömung des Tennessee Rivers noch nicht gedämmt war, war sie so stark, dass man kaum vorwärts kam und im Prinzip auf der Stelle schwamm. Viele Athleten testeten schon das Wasser im Fluss und die Sorge um die Strömung am Renntag machte sich unter allen breit. Vor allem bei mir! Ich…gegen diese Strömung? AU BACKE!

Bei der Startvorbereitung :)
Bei der Startvorbereitung :)

Wir besuchten außerdem die Messe des Triathlons und erkundeten alle möglichen Neuheiten des Triathlons, die es so zu finden gab. Getränke, Pulver, Riegel, usw. Am Freitag, der letzte Tag vor meinem großen Rennen, durfte ich dann mein Rad, alle Klamotten und meine Ausrüstung abgeben. Erik und ich machten noch einen lockeren Lauf, aßen noch einmal richtig viele Nudeln und dann ging es ab ins Bett.

 

Nach einer nahezu schlaflosen Nacht (vor Aufregung) hieß es für uns am nächsten Morgen um 5 Uhr: Raus aus dem Bett. Gut gefrühstückt und unglaublich aufgeregt fuhr mich Erik zum Startbereich. Alle Athletinnen durften noch einmal ihre Räder aufpumpen, die Flaschen auffüllen und alles für das Rennen vorbereiten. 7:30 Uhr ging es dann für die Profi-Damen ins Wasser. Ich konnte das ganze Schwimmen mit ansehen, da meine Startzeit erst 8:39 Uhr war. Ich hatte also genug Zeit noch einen Riegel zu essen und mich zur Startzone zu begeben. Erik war bis kurz vor dem Start bei mir und beruhigte mich. Auch, als ich schon in der Startzone war, gab er mir von einer Brücke aus Zeichen, die mich sehr gelassen reagieren ließen.

Pieeeeep: Und ab ins Wasser!
Pieeeeep: Und ab ins Wasser!

Doch die innere Ruhe hielt genau bis zur Startfreigabe an. Mit 7 anderen Mädels meiner Altersklasse (18-24) sprang ich ins Wasser. Wir mussten gegen die Strömung schwimmen, die allerdings sehr reduziert war im Vergleich zu den Tagen zuvor. Ich kam in einen guten Rhythmus und konnte mein Tempo durchschwimmen. Der Rückweg der Schwimmstrecke ging am Ufer entlang. Plötzlich sah ich Erik, der neben mir herlief. Er gab mir sehr positive Zeichen und Anweisungen, die mir vielleicht die letzten Sekunden schenkten.

 

Nach 37min verließ ich das Wasser und erlebte ein sehr unbekanntes Spektakel des Neoprenanzug-Ausziehens. Ich musste nichts tun. Wahnsinnige Helfer rissen mir den Kälteschutz vom Leib, drückten ihn mir in die Hand und schickten mich los in Richtung Wechselbeutel. Mit Helm und Schuhen im Gepäck lief ich zur Wechselzone, zog mich um und schwang mich auf mein Fahrrad. Los ging die wilde Fahrt. Nach ca. 7km kam der erste und längste Anstieg. Ich gab Vollgas und überholte am Berg sehr viele Frauen. Der zweite Abschnitt der Strecke hatte noch einmal 3 kleinere Anstiege, bei denen ich auch noch einmal einige Plätze gut machen konnte. Doch danach folgte der Bergab-Abschnitt, wo ich auf Grund meines Gewichts mal wieder einige Frauen vorbei lassen musste. Auf der ebenen Strecke wieder zurück, versuchte ich das wieder gut zu machen, schaffte es zuerst auch, doch auf den letzten 15km der Radstrecke war ich leer. Ich hatte definitiv am Berg zu viel Gas gegeben und bekam genau das jetzt zu spüren. Ich sagte mir jedoch: Reiß dich zusammen und gib alles. Gleich hast du es geschafft und dann kommt nur noch das Laufen.

 

Mit letzter Kraft kam ich in der Wechselzone an. Schnappte mir meinen Laufbeutel, zog Helm, Brille und Radschuhe aus und die Laufschuhe an. Die fleißigen Helfer sorgten dafür, dass man in der Wechselzone wenig zu tun hatte und kümmerten sich bestens um jeden einzelnen Athleten. Ich freute mich so sehr auf die Laufstrecke, dass ich gleich mit voller Power los lief. Ich kam in einen sehr guten Laufrhythmus und fühlte mich dementsprechend super. Dank der optimalen Sitzposition auf meinem neuen Fahrrad hatte ich keine müden Beine nach dem Radfahren sondern konnte sofort loslegen.

 

 

Nach dem ersten Kilometer war dann auch schon Erik zur Stelle. Er fand die richtigen, ja sogar die perfekten Worte: „Dani, es ist DEINE WM!!“ Von diesen Zurufen motiviert ging es gleich noch eine Spur besser. Und obwohl die Laufstrecke sehr bergig und kaum eben war, hielt ich mein Tempo. Erik war während dem Laufen immer zur Stelle. So, dass ich mich hinterher fragte: Wie zur Hölle hat er das gemacht? Er war einfach immer und überall da und unterstützte mich, wo er nur konnte. Ein weiteres Mal kann ich nur feststellen: Erik ist der beste Supporter der Welt! Für mich zumindest. Die Motivation, die er mir gab, brachte mir immerhin die 4. Beste Laufzeit!

Auf der Laufstrecke in der ersten Runde! Da war der Laufstil noch bestens :)
Auf der Laufstrecke in der ersten Runde! Da war der Laufstil noch bestens :)
Endlich im Ziel
Endlich im Ziel

Nach 5:02std und einer harten Laufstrecke, vielleicht die härteste die ich bisher gelaufen bin, sah ich dann endlich die Zielgerade. Mit der Energie und den Zurufen der vielen Zuschauer am Rand, flog ich nahezu ins Ziel! Ein Schauer von Glücksgefühlen rieselte auf mich ein, als ich über die Ziellinie lief und von einem Persönlichen Helfer empfangen wurde, der erst von mir wich, als ich ihm mindestens 10-mal mitteilte, dass alles ok sei 

 

An dieser Stelle möchte ich noch loswerden: Das Rennen war perfekt organisiert und der Job der vielen Helfer ein wahres Wunder! Danke an alle, die dieses Wochenende so beeindruckend möglich gemacht haben.

 

Ich erfuhr auch schon kurz nach dem Zieleinlauf meine Platzierung und meine Einzelzeiten und konnte es erstmal gar nicht richtig glauben. Ich? 5.Platz in der Altersklasse? Bei der WM? OH MEIN GOTT!! Völlig überwältigt von allen möglichen Gefühlen konnte ich dann auch endlich zu Erik. Es war in diesem Moment das Allerschönste, mein Glück teilen zu können.

 

Es war ein unglaubliches Erlebnis. Es waren so viele Eindrücke und neue Erfahrungen, dass ich noch gar nicht alles in Worte fassen kann. Und ich könnte jetzt bestimmt noch lange lange weitererzählen. Ich muss aber selber erst einmal das ganze Geschehene richtig realisieren, vor allem, was in dieser kompletten Saison so alles passiert ist. Und das kann noch dauern! Ich hätte nie gedacht, dass mein Traum, unter die Top 10 zu kommen, jemals wahr werden könnte. Jetzt stehe ich da und kann nur eines sagen:

 

DANKE!

 

Danke an alle, die mich im letzten Jahr unterstützt haben und mir in allen Belangen weitergeholfen haben. Danke an meine Sponsoren Sailfish, Under Pressure Sox, Uvex, On, Intersport Forster Grünwald, BikeBase Schliersee, Airstreem und ReneRosa. Danke für eure Unterstützung!

 

Besonderen Dank an Christopher Utz! Danke Chris, dass du mir im letzten Jahr zur Seite standst und mir so viel Zeit erspart hast, die ich in meine große Leidenschaft, den Triathlon stecken konnte. Danke für dein Engagement und deinen Ehrgeiz das Beste aus allem rauszuholen und danke für deine großartige Unterstützung nicht nur das Management betreffend, sondern auch persönlich. Wenn du zugeschaut hast, war das immer etwas ganz Besonderes!

 

Ein weiterer besonderer Dank gilt in diesem Rahmen auch an Cindy Tschöp. Danke Cindy, dass du immer mitgefiebert hast. Du hast mir immer wieder den Anreiz gegeben alles zu geben und deine Unterstützung an der Rennstrecke war immer super aufbauend. Danke für deine unglaubliche mentale Unterstützung in der ganzen letzten Saison!

 

Der letzte und mir wichtigste Dank gilt Erik. Du warst bei fast jedem Rennen mit mir dabei. An einigen Rennen hast du zwar selbst Teil genommen, doch sogar das gab mir immer ein Gefühl von Sicherheit. Jedes einzelne Rennen mit dir gemeinsam habe ich genossen. Mindestens 50% der erfolgreichen Saison, die ich jetzt feiern kann, gehören dir! Ein Wahnsinn, wie du mir so zur Seite stehen, mich immer wieder aufbauen und motivieren kannst. Jedes Tief hast du bemerkt und immer die Worte gefunden, die für mich in diesem Moment richtig waren. Außerdem ist es für mich schier unglaublich, wie man so schnell von A nach B laufen kann, um immer da zu sein. Völlig irre! Und deshalb: Danke! Danke, dass du für mich da bist und das Abenteuer Triathlon mit mir teilst und erlebst!

 

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Deutsche Meisterin in der Altersklasse über die Mitteldistanz

Allgäu Triathlon 2017 geschafft - der Jubel im Ziel ist groß.
Allgäu Triathlon 2017 geschafft - der Jubel im Ziel ist groß.

Am Sonntag, 20.08.2017 fanden in Immenstadt im Allgäu die Deutschen Meisterschaften über die Mitteldistanz statt. Sie gilt als eine der härtesten Mitteldistanzen Europas!! Und ich durfte Teil davon sein.

 

Es war 5:00 Uhr morgens, als der Wecker bei mir klingelte. Wach war ich allerdings schon viel, viel früher aufgrund der riesengroßen Vorfreude auf das anstehende Rennen. Es war schließlich erst meine zweite Mitteldistanz. Und noch etwas…ich hatte meinen Freund Erik dabei, der auch startete und nicht wie letztes Mal zu meiner Unterstützung dabei war.

 

Wir standen also auf und frühstückten in aller Ruhe ausgiebig, bevor es um 6:00 Uhr los ging in Richtung Alpsee, an dem der Wettkampf beginnen sollte. Es war eine morgendliche Ruhestimmung, die mir die nötige Ruhe und Gelassenheit gab. Am Alpsee angekommen, war es dann vorbei mit der Ruhe. Noch eine knappe Stunde bis zum Start und noch einiges zu erledigen: 1000x das WC besuchen, Wechselzone einrichten, Rad einchecken, Neoprenanzug anziehen und, und, und.

 

Als alles erledigt war, war die Zeit auch schon rum und es blieb keine mehr, um nervös zu werden. Mein Vorteil!! Völlig entspannt sprang ich um 7:45 Uhr ins Wasser und schon ertönte der Startschuss. Los ging die Schwimmerei auf 1,9km durch den See mit 100m Landgang. Es gelang mir erstaunlich gut und schon nach für mich grandiosen 37min erreichte ich die Wechselzone zum Fahrrad fahren. 

Mit Rike Westermann (10.) und Hannah Arlom (8.) beim Finisher-Foto. (von links)
Mit Rike Westermann (10.) und Hannah Arlom (8.) beim Finisher-Foto. (von links)

Die Radstrecke schlängelte sich über 85km und 1400hm durch das schöne Allgäu. 2 Runden mussten gefahren werden. Eine harte Strecke mit steilen und langen Anstiegen, die manchmal gefühlt nicht enden wollen. Dennoch hatte ich einen riesen Spaß mit meinem neuen Fahrrad von Airstreeem und der Bike Base Schliersee. Schnell wie eine Rakete schoss ich also quer durch das Allgäu und kam gesund und munter wieder zurück in die Wechselzone.

 

Ehrlich gesagt hatte ich etwas Sorge, dass ich keine guten Beine mehr für das Laufen haben würde. Die Radstrecke war nämlich alles andere als entspannt und meine Beine taten schon etwas weh.

 

Die Sorge war aber um sonst!! Ich hatte super Beine die mich sehr flott die Laufstrecke entlang trugen. Ich lief und lief und lief. Es war großartig. Es waren zwar auch beim Laufen noch einige Höhenmeter zu bewältigen, doch selbst von denen ließ ich mich nicht kleinkriegen. Ganz im Gegenteil. Ich überholte noch 3 Frauen vor mir.

 

Überglücklich kam ich letztendlich nach 4:47std im Ziel an. Wow!! Ich war völlig überwältigt. Schon an der Radstrecke und beim Laufen hatten Chris und seine Freundin Cindy mich angefeuert und unterstützt! Zum Glück waren die beiden da und nahmen mich in Empfang. Es ist so schön jemanden zu haben, mit dem man sein pures Glück in so einem Moment teilen kann!! 

Mein neues Rad von Airstreeem.com und der Bike Base Schliersee.
Mein neues Rad von Airstreeem.com und der Bike Base Schliersee.

Danke! Danke dass ihr da wart und mich so toll unterstützt!!!

Gute 20min später kam dann auch Erik ins Ziel! Er war später gestartet. Ihm ging es ebenfalls sehr gut und er war glücklich. Mit Doppelter Freude bekam ich dann die nächste gute Nachricht: Ich war 9. Frau gesamt, 8. Frau in Deutschland und……….1. Frau in meiner Altersklasse und damit Deutsche Meisterin in der AK20 über die Mitteldistanz! Wahnsinn!

 

Ich denke, ich werde auch noch etwas brauchen bis ich diesen Erfolg wirklich realisiert habe. Im Moment bin ich einfach nur glücklich. Und auch etwas stolz auf das, was ich in (nur) 2 ½ Jahren schon erreicht habe. 😊

 

Das Schönste ist: Mit diesem guten Gefühl kann ich in 2 Wochen in die USA fliegen und in Chattanooga/Tennessee bei der Weltmeisterschaft in der Mitteldistanz antreten. Das erleben zu dürfen, ist einfach nur großartig. Ich freue mich schon riesig darauf!! 

 

Dicke Gratulation an die amtierende Ironman Weltmeisterin Daniela Ryf und Lena Berlinger zu Platz 2 und dem Gewinn der Deutschen Meisterschaft der Damen. 

 

Ein riesen Dank gilt meinen Sponsoren, ohne die das alles nicht möglich ist - der Erfolg gehört auch Euch: Airstreeem.com, Bike Base Schliersee, Sailfish, under pressure sox und uvex. Danke, danke, danke! :-)

 

Ergebnisliste Allgäu Triathlon 2017 - Classic Damen: https://static.anmeldungs-service.de/pdf/1503240688_191671660.pdf

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Immer wieder ein Highlight: Der Schliersee-/Spitzingsee-Alpentriathlon

Platz 2 in der Gesamtwertung der Frauen - Alpentriathlon 2017
Platz 2 in der Gesamtwertung der Frauen - Alpentriathlon 2017

Am 16. Juli 2017 war es wieder so weit. Ich durfte zum zweiten Mal in meiner jungen Triathlon-Laufbahn an die Startlinie des Schliersee/Spitzingsee-Triathlons. Im letzten Jahr hatte es 12 Grad Außentemperatur und es regnete – es war also kein soooo schöner Triathlon. Nur von den Streckenvoraussetzungen her war es schön. Genauso wie ich es mag. Und diese änderten sich auch dieses Jahr nicht. Aber das Wetter tat es zum Glück.

 

Bei 17 Grad und Sonnenschein durfte ich in den 20 Grad warmen See zum Schwimmen. Dies lief für meine Verhältnisse erstaunlich gut und genau so ging es weiter. Auf der harten Radstrecke, die 850 Höhenmeter auf 40km Strecke umfasst, kam ich super zurecht und konnte von hinten das Damenfeld aufholen. Die Männer, die 5min vor uns Frauen ins Wasser gegangen waren, konnte ich ebenfalls einem nach dem anderen überholen.

 

 

Dadurch motiviert, hatte ich gleich doppelt so viel Spaß und die Radstrecke verging wie im Flug, bis ich den berühmt berüchtigten Anstieg zum Spitzingsattel erreichte. 400 Höhenmeter am Stück geht es bergauf und das mit einer enormen Steigung. Doch auch hier gelang es mir gut in einen flüssigen Tritt zu kommen. Auf dreiviertel der Strecke bekam ich dann noch mentale Unterstützung durch den Profi Triathleten Markus Hörmann, der mich anfeuerte und bis zum Ende des Anstiegs begleitete.

Erste in der Altersklasse - Alpentriathlon 2017
Erste in der Altersklasse - Alpentriathlon 2017

Von da an ging es noch 500m bergab bis zur Wechselzone hin zum Laufen. Einen letzten Schluck getrunken, stieg ich als 3. Frau vom Rad und wechselte wie im Flug. Schon nach 1,5km der Laufstrecke konnte ich die 2. Frau überholen und ihre Position einnehmen. Es fühlte sich fast wie fliegen an, als ich die 10km lange Laufstrecke am Spitzingsee absolvierte. Ich hatte gute Beine und einen riesen Spaß, den ich auch immer wieder durch ein Grinsen rauslassen musste 😊

Die führende Frau und auch Gesamtsiegerin konnte ich jedoch nicht mehr einholen. Sie hatte schon einen zu großen Vorsprung und so kam ich mit einem Rückstand von 4min ins Ziel. 😊

 

Überglücklich konnte ich jedoch die Glückwünsche zum 2. Platz gesamt und 1. Platz in der AK entgegennehmen. Die Zielverpflegung, den Kaiserschmarrn, hatte ich mir also verdient und konnte ihn 2017 auch bei Sonnenschein am Spitzingsee genießen!! Immer wieder ein Highlight dieser Triathlon!

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Die Challenge Heilbronn und Dresden City Triathlon

Am Sonntag, den 18. Juni fand die Challenge Heilbronn über die Kurzdistanz statt und ich durfte an den Start gehen. Meine Mama hatte ich als Begleitung mitgenommen. Sie unterstützt mich immer sehr. Ihre Anwesenheit tut einfach gut und strahlt Ruhe auf mich aus, wie zum Beispiel als kurz vor dem Start noch der Mantel meines Vorderrads getauscht werden musste. Sie blieb ganz entspannt und das übertrug sich auf mich. Sehr gelassen konnte ich also an den Start gehen. Aufgrund des Ergebnisses bei der Deutschen Meisterschaft eine Woche zuvor, hatte ich auch keine großen Erwartungen.

 

Wir schwammen ca. 1,7km im Neckar. Für mich sehr überraschend, ging ich als 8. Frau aus dem Wasser (vgl. Kraichgau: 74.). Meine Mama rief mir das zu, als ich die Treppen hinauflief Richtung Wechselzone. Ich konnte es zwar kaum glauben. Das gab mir ein beflügelndes Gefühl. Ich schälte mich also aus dem Neo und stieg auf mein Fahrrad. 

 

Die Strecke war gigantisch. Schön bergig und über das Land hinter Heilbronn. Großartig! 😊 Voll mein Ding! Und genauso lief es für mich auch. Ich überholte 6 Frauen, die vor mir aus dem Wasser gegangen waren. Ich wusste also, dass nur noch eine vor mir war.

 

Doch sie konnte ich leider auch nach dem Wechsel auf das Laufen nicht mehr einholen. Sie war schon beim Schwimmen 7min schneller als ich. Ich konnte nur noch an sie heranlaufen auf 2min Rückstand. Am Ende reichte es mir sogar zur besten Radzeit und zur besten Laufzeit. In unglaublichen 38min überwindete ich die 10km und wurde damit 2. Frau gesamt und 1. In meiner Altersklasse. 

 

Überglücklich durfte ich die Glückwünsche entgegennehmen. Leider stand, ähnlich wie in Kraichgau, die Mitteldistanz etwas im Vordergrund. Doch das tat meiner Freude keinen Abbruch. Denn auch mein Patenonkel kam zum Rennen und feuerte mich auf der Laufstrecke an. Toll, so eine Unterstützung von der Familie zu haben!

 

Am Wochenende danach durfte ich dann in Dresden beim City Triathlon starten. Dieses Mal war Erik wieder dabei, doch nicht als Unterstützung, sondern selbst als Aktiver. Wir mussten auch in Dresden in einem Fluss schwimmen. In der schönen Elbe. Unzwar flussabwärts 😃 ! Da die Elbe eine starke Strömung hat, wurde die Strecke auf 3,8km verlängert, damit es zeitlich ähnlich ist wie die 1,5km. Es war eine neue Erfahrung und eigentlich recht lustig.

 

In Dresden war ein sehr starkes Starterfeld anwesend. Yvonne van Vlerken, eine Profi-Triathletin über die Langdistanz, war auch am Start. Zudem einige weitere Triathletinnen, die schon im Profi Business sind. Für mich große Vorbilder - gegen die ich nun antreten durfte.

 

Nach dem Wechseln vom Schwimmen auf das Fahrrad war ich an Position 9. Die Radstrecke war flach und mit viel Wind. Hier kam es sehr auf das Material an, wer das Rennen macht. Wir mussten 6 Runden a 6,6km fahren. Für mich keine schöne Strecke, die mir nicht wirklich entgegen kam, da ich nicht das beste Material für solche Voraussetzungen habe. Dementsprechend konnte ich auch nicht die erhoffte Aufholjagd starten, lediglich zwei Frauen konnte ich noch überholen.

 

Die harte Radstrecke hinter mir gelassen, schlupfte ich in meine Laufschuhe und lief los. Schon nach ein paar Metern überholte ich Erik, der nur knapp vor mir vom Rad gegangen war. J Mit viel Spaß und Power in den Beinen lief ich also die erste der 3 zu absolvierenden Runden. Es lief einfach super, auch wenn wir auch hier mit Gegenwind an der Elbe laufen mussten. Die Laufstrecke ging am Fluss entlang, ermöglichte aber auch einen schönen Blick in die Altstadt Dresdens. Dadurch konnten auch die Stadtbesucher an dem Rennen teilhaben und eben mal so ohne Plan bei einem Triathlon zuschauen und anfeuern. Eine coole Sache muss ich sagen!!

Nun aber wieder zum Rennen: Es lief beim Laufen sehr, sehr gut und ich konnte nochmals eine Frau überholen, sodass ich auf Rang 6 lief. In meiner von Profis stark besetzten Altersklasse reichte es sogar zu Rang 3. Nachdem ich schon 2 wichtige Wettkämpfe in den Knochen hatte, war ich mit diesem Ergebnis sehr zufrieden. Vielleicht auch, weil ich dieselbe Laufzeit hatte, wie die doppelte Ironman Gewinnerin Yvonne van Vlerken.

 

Als Fazit: Zwei super geile Wettkämpfe!! Zwei tolle Wochenenden und zwei neue, lehrreiche Erfahrungen!

 

P.S.: DRESDEN!!! ICH KOMME WIEDER :D

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Deutsche Meisterschaft 2017

Kurz vor dem Start ins Wasser
Kurz vor dem Start ins Wasser

Dieses Jahr durfte ich bei der deutschen Meisterschaft über die Kurzdistanz starten. Sie fand im Kraichgau statt, parallel zum Auftakt der Bundesliga und des Ironman 70.3.

Wir reisten schon am Samstag an, um frühzeitig die Startunterlagen abzuholen und uns alles anschauen zu können. Die Startnummern abgeholt und die Wettkampfbesprechung hinter mir, fuhren Erik und ich zum Hardtsee. Dort sollte am nächsten Tag das Schwimmen stattfinden. Nach einem kleinen Sprung in den See starteten schon die Ironkids. Was für eine süße Veranstaltung! Ab 8 Jahren können dort auch Kinder einen Mini-Triathlon machen. Eine super coole Sache für die „Kleinen“ 😊

 

Nach den unterschiedlichen Altersklassen der Kinder, starteten um 19 Uhr die Damen der Triathlon Bundesliga. Da das Rennen über die Sprint Distanz (0,75km – 20km – 5km) stattfindet, konnte man sehr gut zuschauen. Insbesondere, da 4 Runden auf dem Rad sowie beim Laufen anstanden. Eine ganz schön schnelle Sache, die mir klarmachte, dass ich froh bin, mich dagegen entschieden zu haben. Nach den Damen starteten um 20:15 Uhr die Herren. Das war dann noch eine Nummer schneller 😲 Es war ein sehr spannendes Rennen, bei dem man zuschauen musste und einfach nicht gehen konnte. Zum Glück war mein Start am nächsten Tag erst um 14Uhr. 😊

Direkt nach dem Bundesliga-Rennen der Herren fuhren wir in unser Hotel, wo wir die nötige Ruhe nach so einem langen Tag bekamen. Zum Glück konnte ich einigermaßen gut schlafen und mich erholen.

 

Am nächsten Morgen war ich schon voller Vorfreude auf den Wettkampf. Wir frühstückten in Ruhe und ausgiebig, weil das Rennen ja erst um 14Uhr losging. Für mich eine unangenehme Uhrzeit. Es wurde immer heißer und heißer. Die Sonne war ohne ein Wölkchen am Himmel und schon um 12 Uhr hatte es 33 Grad. Was für eine Hitze. Man musste sich jedoch wohl oder übel damit abfinden. Also checkte ich mein Bike ein, richtete die Wechselzone von Schwimmen zum Radeln ein und legte mich noch einmal in den Schatten an den See. Dort wartete ich die Entscheidung über das Schwimmen ab. Dort wurde entschieden, ob aufgrund der Hitze mit oder ohne Neoprenanzug geschwommen wird. Ich hoffte bis zur letzten Sekunde, dass ich mit Neo schwimmen dürfte, doch es kam anders. Die Wassertemperatur betrug 22,2 Grad. Das bedeutete, es wird ohne Neoprenanzug geschwommen. Das bewirkte bei mir ein kleines Stimmungstief. Erik leistete große Motivationsarbeit und machte mir Mut. Zum Glück war er da!! 

 

Die Zeit war schon recht fortgeschritten und es waren nur noch 20min bis zum Start. Also hieß es, ab in den Startbereich und nach der Schwimmzeit aufstellen. Es war ein Rolling Start angesagt. Das bedeutet, dass alle 3 Sekunden 2 Leute ins Wasser dürfen und damit das Schwimmfeld entzerrt wird. Dadurch gibt es nicht so ein Gedrängel im Wasser.

 

Das Schwimmen fing ganz gut an. Ich kam schnell in einen guten Rhythmus und es war anfangs gar nicht so kalt, wie ich es mir vorgestellt hatte. Doch so blieb es nicht. Desto weiter man in den See kam, desto kälter wurde es. Mir wurde richtig kalt. Ich hatte Gänsehaut und konnte mich nicht mehr auf meinen Schwimmstil und meinen Rhythmus konzentrieren. Ich muss sagen, es ärgert mich ein bisschen, dass die Entscheidung so getroffen wurde. Der See hatte meiner Meinung nach keine 22,2 Grad. Aber es war eben eine amtliche Entscheidung.

Ich war überaus froh, als ich endlich aus dem Wasser durfte und mein Bike holen konnte. Es lief von Anfang an sehr gut (auch wenn ich mich in der Wechselzone kurz verlief 😊) und ich kam schnell voran. Ich hatte sehr viel Spaß und die Strecke war genauso, wie ich es liebe. Schön bergig und schnell. Nur die vielen Abzweige nervten irgendwann. Das hinderte mich aber nicht, Vollgas zu geben. Nach dem Radeln folgte noch das Laufen. Es war sehr heiß und schon auf dem Rad hatte ich immer einen trockenen Mund. Beim Laufen wurde das noch viel schlimmer. Da halfen die nassen Schwämme der Verpflegungsstationen, mit denen man alles wieder etwas befeuchten konnte. Das war meine Rettung. Und genau deswegen lief es beim Laufen auch sehr gut. Erst kurz vor dem Ziel machte mir die Hitze etwas zu schaffen und ich musste das Tempo ein bisschen drosseln.

 

Im Ziel angekommen war ich erstmal nur froh nicht mehr in der Hitze rennen zu müssen und kühlte mich im Eis-Planschbecken ab.

 

Insgesamt war es für mich ein gutes Rennen mit viel positiver Erfahrung. Leider jedoch im Schatten der Mitteldistanz Ironman 70.3, der der deutschen Meisterschaft etwas die Show stiel. Beim Radeln und Laufen habe ich alles gegeben und bin sehr zufrieden mit meiner Leistung. Das Schwimmen verlief nicht gut, auch aufgrund der Wassertemperatur. Doch jetzt weiß ich, woran ich noch mehr arbeiten muss. Und genau das werde ich tun und nächstes Jahr wieder angreifen. Für dieses Jahr muss ich mich mit Platz 7 unter den weiblichen Teilnehmern zufrieden geben. Und das tue ich auch. 😊

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Ein irre schöner erster Wettkampf des Jahres

Daniela Kleiser - Triathlon Bad Tölz 2017
Die Räder stehen bereit. (c) Arndt Pröhl (Quelle: https://www.merkur.de/lokales/bad-toelz/toelzer-triathlon-2017-sind-bilder-8355678.html)

5:00 Uhr morgens. Sonntag, 28.05.2017: „Riiiiiiiiiiiiinnnnnng - raus aus den Federn!“ Augen auf und vorsichtig riskierte ich einen Blick aus dem Fenster… Ich sah die Sonne aufgehen! Yeah. Kein einziges Wölkchen am Himmel. Was für eine schwungvolle Vorlage. So kann es losgehen in 2017.

 

Nach einem flotten Frühstückchen und einer schnellen Dusche, ging es mit dem Auto an den Kirchsee bei Bad Tölz. Im Auto noch etwas müde, fuhren wir entspannt zum Startort. Die Müdigkeit verflog als wir auf den Parkplatz abbogen. Dort angekommen musste erst einmal alles hergerichtet werden: Rad aufbauen, Startnummer an Rad und Helm kleben und das Laufband herrichten. Die Beutel für das Laufen und die Wärmeklamotten packen und abgeben. Die Wechselzone vom Schwimmen zum Radeln einrichten und gefühlte 1000-mal aufs Klo gehen 😊

 

Daniela Kleiser im Wasserkampf beim Tölzer Triathlon 2017 am Kirchsee
Der Kampf um die Plätze. (c) Arndt Pröhl (Quelle: https://www.merkur.de/lokales/bad-toelz/toelzer-triathlon-2017-sind-bilder-8355678.html)

Die ganze Vorbereitung lenkte mich zum Glück von dem bevorstehenden Rennen ab und so verging die Zeit bis zum Start auch wie im Flug. Nachdem alles erledigt war, hatte ich noch eine halbe Stunde Zeit bis zum Start der Damen. Unser Start war 10min vor den Herren. Also noch schnell etwas essen, trinken und ab in den Neoprenanzug zum Schwimmstart.

 

 

Voller Vorfreude auf mein erstes Rennen in dieser Saison stand ich an der Startlinie und wartete auf das Startsignal. Ich wurde immer aufgeregter…

 

Endlich ertönte das Signal und wir durften rein in den schönen See. Wie gewohnt gab es im Wasser ein Gehaue und Geschlage um die Plätze und die Findung des eigenen Rhythmus‘. Dabei wurde ich mehrmals unter Wasser gedrückt. Nach 2min Kampf kam ich dann endlich in meinen Schwimmrhythmus. Leider orientierte ich mich im freien Gewässer etwas zu spät und stellte fest, dass ich völlig schräg geschwommen bin. Also Richtungsänderung und rum um die erste Boje. Völlig entnervt schwamm ich also weiter und freute mich immer mehr auf mein Fahrrad, das mich in der Wechselzone schon erwartete. 

 

Daniela Kleiser - Triathlon Bad Tölz 2017
In der Wechselzone mit voller Motivation durch einen ganz bestimmten Zuruf

Mein Gefühl sagte mir: „Du bist katastrophal geschwommen. Jetzt musst Du Gas geben auf dem Rad!“ Ich schnappte mir mein Rad, schlüpfte in die Radschuhe, zog mir den Helm auf, schnallte mir das Startnummernband um und düste los. In meiner Aufholjagd überholte ich schon nach wenigen Metern die erste Frau. Kurz darauf die Zweite und die Dritte. Solche Momente motivieren mich so stark, dass ich wie beflügelt und mit größter Freude auf meinem Rad sitze. Ich überholte Triathlet um Triathlet. So ging es die erste Runde der Radstrecke weiter.

 

Danach folgte eine Phase, wo keiner mehr da war, den ich überholen konnte. Doch auch das tat gut. Am letzten Wendepunkt kam mir meine stärkste Gegnerin und letzte Frau entgegen. Sie war circa eine halbe Minute vor mir. Mit neuer Energie und inneren Kraft gab ich noch einmal volle Power. Auf den letzten 5km schaffte ich es schließlich sie zu überholen. Von da an ging es nur noch bergab - meine Schwäche.

 

So kam es, dass wir gleichzeitig in der Wechselzone zum Laufen eintrafen. Doch ich dachte nur: „Das darfst Du Dir nicht mehr nehmen lassen.“ Auf dem Weg zur Radabgabe, ertönte auf einmal aus einer Ecke neben mir: „Huhu Daniela!“ Ich drehte mich um und sah meine Mama. Ich war so glücklich sie zu sehen und gleichzeitig überrascht. Ihre Anwesenheit gab mir für die Laufstrecke einen Extra-Schub an Energie. Also Laufschuhe an und los!!! :-)

 

Daniela Kleiser - Triathlon Bad Tölz 2017
Überglücklich im Ziel

Ich kam nicht optimal ins Laufen, aber das ließ mich nicht mehr von meinem Ziel abbringen. Ich überholte meine Kontrahentin noch einmal und übernahm damit die Position der führenden Frau. Vor mir her fuhr ein Fahrrad und begleitete mich auf der ganzen Laufstrecke. Mit der Zeit wurden meine Beine immer leichter und ich kam in meinen Laufrhythmus. Ich lief mir bereits in der ersten Laufrunde einen enormen Vorsprung heraus. Es war sehr beruhigend, dass ich immer sehen konnte, wie weit die nächste Frau hinter mir war. Das ist nur bei Strecken möglich, die Wendepunkte besitzen und man sich dadurch entgegenläuft.

 

 

Nach der ersten Runde sah ich wieder meine Mama, die am Rand stand und mich anfeuerte. Mein Herz machte einen kleinen Sprung und ich lief mit noch mehr Schwung in die zweite Runde. Gegen Ende der Laufstrecke hatte ich so viel Vorsprung, dass ich das Tempo etwas herausnehmen konnte. Kurz vor dem Ziel war sogar Zeit genug, um zu warten bis der Gewinnerbanner wieder aufgespannt war - nachdem die Sprint-Distanz Siegerin wenige Sekunden vor mir ins Ziel gelaufen war. 

 

 

Daniela Kleiser / Markus Hörmann - Triathlon Bad Tölz 2017
Gegenseitige Glückwünsche mit Markus Hörmann

Überglücklich nahm ich die Glückwünsche entgegen. Der erste Schritt 2017 ist gemacht.

 

Als Fazit kann ich nur sagen: Ein toller Tag bei schönstem Wetter und ein gigantisches Rennen! Danke an den Veranstalter WSV Bad Tölz Triathlon.

 

Gratulation an dieser Stelle auch an Markus Hörmann, der als Sieger der Herren ein überragendes Rennen machte.

 

 

Tölz, schön wars. Bis zum nächsten Jahr! J

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