Geburtstag 26. Mai 1997
Größe 165 cm
Wohnort München
Trainer (Schwimmen) Michael Hahn

Trainer

(Biken & Laufen)

Erik Marbach
Hobbies Skifahren, Bergsteigen, Skitouren gehen, Mountainbiken, Klettern, Geige & Klavier spielen, Kochen
Motto No risk no fun
Größter Erfolg 5. Platz AK 18-24 WM 70.3 Chattanooga / Tennessee
Lieblingsort(e) Korsika und Abruzzen

Wie ich zum Triathlon kam...

Von klein auf war ich mit meinem Papa viel in den Bergen unterwegs
Von klein auf war ich mit meinem Papa viel in den Bergen unterwegs

Zunächst einmal: Ich bin mit den Bergen aufgewachsen. Vor allem mit meinem Papa war ich dort viel unterwegs - und so habe ich die Berge  leben und lieben gelernt. Ein Stück weit sind sie zu meinem Lieblingsort geworden. Dort fühl' ich mich frei, dort kann ich loslassen.

 

2015 habe ich meinen Freund Erik kennengelernt. Er hat mich zum Triathlon gebracht. Erik betreibt diesen großartigen Sport selbst seit Jahren. „Mach einfach mal mit“,  hat er damals zu mir gesagt. Ich war im Skiclub, im Fußballverein, im  Trampolinverein und im Turnverein. Aber mit den Triathlon-Sportarten hatte ich streng genommen nichts am Hut. Wären da nicht die  Berge gewesen - das  Mountainbiken, das Bergsteigen und  das Berglaufen.

 

Den ersten hautnahen Kontakt mit dem Triathlon-Sport hatte ich am Schliersee. Erik und zwei Freunde starteten dort. Ich bin mit meinem Mountainbike von München aus dorthin gefahren, um mir das mal anzuschauen. Die Stimmung am Start hat mich so mitgerissen, dass ich direkt ins Wasser wollte. Ich wollte mitmachen - unbedingt. Noch am selben Abend war ich für meinen ersten Triathlon über die olympische Distanz angemeldet. Ich kaufte mir einen Neoprenanzug und ich lieh mir ein Rennrad aus. Jetzt konnte es losgehen.

Erik und ich trainieren viel zusammen - er ist mein größter Motivator
Erik und ich trainieren viel zusammen - er ist mein größter Motivator

Schon der erste Wettkampf hat dieses unglaubliche Glücksgefühl in mir ausgelöst, vielleicht auch weil es direkt gut lief. Ich meldete mich bei den regionalen Wettkämpfen am Tegernsee und Wörthsee an. Wieder lief es  super, wieder war ich erfolgreich. Am Wörthsee wurde ich sogar Zweite bei den Frauen. Und das, obwohl ich doch nur Brustschwimmen konnte.

 

Der riesige Spaß wurde immer größer. Ich bestellte ich mir ein eigenes Rad und ließ mir das Kraulschwimmen von meiner Mama beibringen. Mittlerweile kann ich es  - und damit wurden auch meine Schwimmzeiten besser.

 

Es war der Spaß, der mich beim Triathlon gehalten hat. Es ist wie ein Sog. Man wird rein gezogen, wenn man einmal gestartet ist.

 

2016 setzte ich meine Wettkampfserie über die olympische Distanz in regionalen Rennen fort. Außerdem ging ich bei der  Deutschen Meisterschaft über die Kurzdistanz in Immenstadt an den Start. Dort sicherte ich mir den  1. Platz in meiner Altersklasse und darf deshalb für die deutsche Nationalmannschaft starten.

 

Nun wurde es Zeit für eine Halbdistanz.  Ich suchte mir die Mitteldistanz 70.3 in Zell am See aus. Etwas völlig Neues, schließlich war ich erst seit einem Jahr dabei und hatte bisher nur Kurzdistanzen gemacht. Dennoch wollte ich diese, fast doppelte, Distanz ausprobieren und das Gefühl kennen lernen. Auf der Strecke ging es mir erstaunlich gut. Ich hatte Freude, und das zahlte sich für mich aus. Ich belegte den 2. Platz in meiner Altersklasse und qualifizierte mich damit automatisch zur Weltmeisterschaft 2017 über die Mitteldistanz in Chattanooga/Tennessee.

 

Was für ein Erfolg! Und das bei der ersten Mitteldistanz meines Lebens. Für mich noch immer unglaublich!

 

Ich freue mich auf die bevorstehenden Erlebnisse – mit so viel Spaß und Erfolg wie möglich.